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Sein 200. Zweitliga-Spiel hat sich Fabian Holland selbst mit einem sehenswerten Tor versüßt: In der 35. Minute der Partie gegen den FC St. Pauli spielte Rechtsverteidiger Matthias Bader nach einer Ecke mit gutem Auge und viel Gefühl den Ball diagonal auf die linke Strafraumseite. Holland legte sich die Kugel einmal vor und nagelte ihn dann mit dem Außenrist sehenswert ins lange Eck.

Selbst im sonst meist sehr sachlichen Ticker von bundesliga.de hieß es überschwänglich: “vermutlich das Tor des Monats”. Und auch Trainer Torsten Lieberknecht freute sich: “Wenn Fabi den Ball so bekommt, hat er einen unglaublichen Schlappen.” Seine Spezialität sei der Dropkick. “Das war jetzt kein Sonntagsschuss”, sagte der Coach. “Den hat er öfters im Repertoire.”

Fabian Holland, SV Darmstadt 98 - SV Werder Bremen

“Den hat er öfters im Repertoire” – Fabian Holland traf bereits gegen Bremen ähnlich sehenswert

Fabian Holland verdoppelt Tormarke

2014 kam Holland von Hertha BSC ans Böllenfalltor – zunächst als Leihspieler. Nach dem Bundesliga-Aufstieg wurde er fest verpflichtet. In der Anfangszeit war er nicht immer gesetzt. Doch über die Jahre spielte er sich fest. Nach dem Abgang von Aytac Sulu im Januar 2019 beförderte ihn der damalige Coach Dirk Schuster zum Mannschaftskapitän.

Als Torjäger hat sich Holland bislang nicht hervorgetan. Aber das ist als Außenverteidiger ist das auch nicht seine Hauptaufgabe. Bis vor der aktuellen Saison hatte er drei Liga-Tore für die Lilien erzielt. In der laufenden Saison hat der 31-Jährige mit drei Toren nun genauso oft getroffen wie in den sieben Jahren zuvor.

In doppelter Hinsicht kein Einzelfall

Das Tor gegen St. Pauli war gleich in doppelter Hinsicht kein Einzelfall. Bereits in der Hinrunden-Partie gegen Bremen hatte Holland in der aktuellen Spielzeit aus ähnlicher Position ähnlich sehenswert getroffen. Und in der Saison 2014/15 hatte er sein allererstes Tor für die Lilien auch bei St. Pauli erzielt. Damals gab es einen 1:0-Sieg am Millerntor – und am Ende der Saison stand der Aufstieg in die Bundesliga.

Bildquellen

  • SVD-SVS-2021-22-blog-0020: Arthur Schönbein
  • FCSP-SVD–2021-22-blog-0021: Arthur Schönbein

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