Bei Patric Pfeiffer gibt es keinen neuen Stand. Trotz der jüngsten Medienberichte über ein Interesse des FC Augsburg an dem Innenverteidiger – der SV Darmstadt 98 bekräftigte am Montagabend gegenüber dem Lilienblog nochmals, dass man nicht bereit sei, den Spieler ziehen zu lassen. Und auch im Umfeld Pfeiffers geht man derzeit nicht davon aus, dass bis Transferschluss am Donnerstag noch etwas passiert. Der Verein bleibe bei seiner Haltung und man akzeptiere das, erklärte der Berater des Spielers. Pfeiffers Vertrag in Darmstadt läuft zum Saisonende aus. 

Möglich ist dagegen nach Lilienblog-Informationen, dass Angreifer André Leipold (20, ein Saisoneinsatz, Vertrag bis 2025) den Verein verlassen wird. Angedacht ist eine Leihe, damit er anderswo mehr Spielpraxis sammeln kann. Gegen Heidenheim hatte der Spieler, der in der Winterpause von Viertligist Wacker Burghausen gekommen war, erstmals in dieser Saison bei einem Ligaspiel nicht zum Kader gehört.

Leipold-André, SV Darmstadt 98

André Leipold könnte anderswo Spielpraxis sammeln

Wo fehlt dem SV Darmstadt 98 noch ein Puzzle-Teil?

Bleibt die Frage, ob noch ein Spieler zum SV Darmstadt 98 kommt. Mehrfach hatten die Verantwortlichen erklärt, dass man die Augen und Ohren offenhalte, ohne unbedingt tätig werden zu müssen.

Zunächst war von einem weiteren Angreifer als möglichem Neuzugang die Rede gewesen. Ein Flügelspieler war es jedoch nicht, weil man sonst Testspieler Kennan Bennetts trotz eines guten Eindrucks nicht wieder weggeschickt hätte. Und in der vordersten Front hat man in Phillip Tietz, Oscar Vilhelmsson und Aaron Seydel bereits drei Spieler zur Verfügung hat.

Zuletzt brachte Trainer Torsten Lieberknecht auch einen zentralen Mittelfeldspieler ins Gespräch, weil seine Mannschaft auf dieser Position nicht üppig besetzt sei. Grundsätzlich gehe es darum, das fehlende Puzzle-Teil zu finden, das die Mannschaft noch stärker mache, erklärte der Coach.

Neuer Anlauf bei Lieberknechts Wunschspieler

Am Wochenende wurde bekannt, dass der Coach jenen Spieler im Auge habe, den er bereits vor einem Jahr vor Ende der Transferperiode hatte holen wollen. Damals ließ sich der Transfer nicht umsetzen. Mit dem Spieler besteht demnach Einigkeit, er wolle sehr gerne zu den Lilien, heißt es jetzt. Mehr war zunächst allerdings nicht bekannt. Doch womöglich lässt sich die Verpflichtung diesmal ja verwirklichen. Dann weiß man bis Donnerstag mehr.

 

Bildquellen

  • Leipold-André: Arthur Schönbein
  • SVD-FCH-2022-23-blog-0015: Arthur Schönbein

Kommentare

  • J.W. sagt:

    @Herr Köhnlein ,War der Wunschspieler für das Mittelfeld nicht Dennis Dressel gewesen ???
    Wieso lässt man ihn dann im Juli ablösefrei nach Rostock ziehen um dann an Rostock Ablöse zu bezahlen ???

  • Frank Hofmann sagt:

    Leipold: endlich hat es an der richtigen Stelle klick gemacht. Schön für Ihn und gut für die Truppe auf Dauer. Hoffe er kommt in Liga 3 gut unter!

  • K.K. sagt:

    Pfeiffer soll bleiben und verlängern wenn die Lilien aufsteigen. Dann spielt er in Liga 1. Er soll mal nach Tim Skarke schielen, der ist derzeit weg vom Fenster und sitzt nicht mal mehr auf der Bank, zumindest die letzten beiden Spiele nicht. 0,0 % Einsatz bisher. Luca Pfeiffer bei Stuttgart hat auch nur die Bank gedrückt. Sein erster Einsatz endete nach 56 Minuten mit der roten Karte, das dürfte für ihn nicht gerade förderlich gewesen sein.
    Skarke hat zwar ein dickes Portemonnaie, spielt aber nicht. Ich frage mich was besser ist. Wer den Fußball liebt, will spielen, ganz klar und guckt nicht auf das Geld. Bei den Lilien verdient man auch sehr gutes Geld und die Spieler müssen sicherlich nicht am Hungertuch knabbern.
    Pfeiffer sollte sich das nochmal in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Er weiß was er an den Lilien hat und die Lilien an ihm.

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