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Christoph Zimmermann ist Abwehrspieler aus vollem Herzen. Mit dem Toreschießen tut sich der 30-Jährige dagegen schwer. Sein bislang letzter Treffer gelang ihm im April 2019 – damals in der zweiten englischen Premiership als Kapitän von Norwich City beim 2:2 gegen den FC Reading. “Das ist ja noch nicht so lange her”, scherzt er. “Vier Jahre, ich habe die Rückennummer vier, vielleicht wird es also noch mal was diese Saison.”

Es gehe da allerdings nicht so sehr um ihn. “Lieber kassieren wir zehn Tore weniger, und ich mache kein Saisontor, als dass ich fünf mache und wir zehn Tore mehr kassieren”, sagt er. Trotzdem wäre es natürlich schön, auch mal ein Tor für die Lilien zu erzielen, im besten Fall in einem Spiel, in dem man selbst auch noch ohne Gegentor bleibe.

Welche Kritik sich Christoph Zimmermann gefallen lässt

Mit einer Körpergröße von 1,94 Metern ist Zimmermann eigentlich prädestiniert für Kopfballtore. “Doch lustigerweise tue ich mich mit den Defensivkopfbällen leichter”, sagt er. In der Offensive fehle es noch am letzten Quäntchen und der Präzision. “Das ist ausbaufähig, die Kritik muss ich mir gefallen lassen.” Selbstkritisch zeigt er sich auch mit Blick auf das Nürnberg-Spiel. Da bot er eine starke Leistung, weist aber selbst auf die Szene in der 15. Minute hin, als er eine Hereingabe seines Gegenspielers nicht verhindern konnte und so eine gute Chance entstand.

Dass seine Mannschaft ohne Schuss aufs Nürnberger Tor 1:0 gewann, will er nicht überbewerten. “Das ist mir im Spiel gar nicht aufgefallen”, sagt er. Seine Mannschaft habe ein paar Aktionen gehabt, die nicht sauber zu Ende gespielt worden seien oder bei denen der Ball neben das Tor gegangen sei. Unter anderem hätten Braydon Manu und Filip Stojilkovic durchaus gute Torgelegenheiten gehabt. “Aber weil der Ball nicht aufs Tor gegangen ist, wird das dann etwas dramatischer ausgedrückt, als es tatsächlich war.”

Fast hätte sich Zimmermann in Nürnberg sogar als Torschütze eingetragen – allerdings auf der falschen Seite: In der 57. Minute fälschte er einen Schuss des Nürnbergers Immanuel Geis gefährlich ab und zwang Marcel Schuhen zu einer starken Parade, wofür sich Zimmermann bei seinem Keeper postwendend lautstark bedankte.

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Bildquellen

  • SVD-FCK-2022-23-blog-0049: Arthur Schönbein

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