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Für Tobias Kempe ist Werder Bremen ein besonderer Gegner. Vier Jahre war der mittlerweile 34-Jährige für die Hanseaten am Ball – zunächst in der Jugend, dann bei den Senioren. Werder-Urgesteine wie Uwe Harttgen, Thomas Wolter und Thomas Schaaf waren damals seine Wegbegleiter. An die Weser gelotst hat ihn aber Mirko Votava, ehemaliger deutscher Nationalspieler und langjähriger Jugendtrainer bei Werder.

Votava sah Kempe bei einem Auswahlturnier in Duisburg-Wedau, wo dieser für die U17 von Borussia Mönchengladbach auflief. “Gladbach war nicht so meine Top-Station. Da habe ich mich damals sehr unwohl gefühlt als Jugendlicher”, erinnert sich Kempe. “Es kam dort nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte – und der Verein wahrscheinlich ebenso.” Votava wollte den jungen Kempe jedoch unbedingt. “Also habe ich ein Probetraining in Bremen gemacht und bin dann ins Internat dort gewechselt.”

Ab 2006 spielte Kempe zunächst zwei Jahre in der Werder-Jugend. Der spätere deutsche Nationalspieler Max Kruse war damals einer seiner Mitspieler. “Ein interessanter Charakter, aber ein sehr guter Fußballer”, sagt er schmunzelnd im Rückblick über den heutigen Paderborner. “Und Mirko Votava war für mich damals ein super Trainer, der mir zusammen mit Thomas Wolter viel beigebracht hat für den Übergang zu den Amateuren, aber dann auch zu den Profis.”

Kontakt ist nie ganz abgebrochen

Offiziell spielte Kempe nach der Jugend zwei Jahre für Werder II, trainierte jedoch regelmäßig bei den Profis mit. Für einen Einsatz in der Bundesliga reichte es nicht. “Das war ein Riesenkader, der Champions League gespielt hat. Da war sehr viel Qualität als Konkurrenz.” Nationalspieler wie Torsten Frings, Tim Borowski, Mesut Özil oder Marko Marin spielten damals unter anderem im Werder-Mittelfeld.

Im Alter von 20 Jahren wechselte er deswegen 2010 in die zweite Liga zu Erzgebirge Aue. Über die Stationen Paderborn und Dresden kam er schließlich 2014 zum SV Darmstadt 98. Hätte er 2016 nicht für ein Jahr einen Abstecher nach Nürnberg gemacht, wäre Tobias Kempe heute dienstältester Spieler der Lilien. So geht dieser Titel an Fabian Holland.

Ein bisschen Kontakt zu den Wegbegleitern aus Bremer Zeiten gebe es noch, auch wenn sich alle etwas über die Welt verteilt hätten. “Ab und an hören wir voneinander, wenn auch nicht regelmäßig”, sagt Kempe. “Aber der Kontakt ist nie ganz abgebrochen.”

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Bildquellen

  • SVW-SVD-2021-22-blog-0010: Arthur Schönbein

4 Comments

  • Wim van 't Einde sagt:

    Immer wieder die Kempe Verherrlichung. Ich kotze auf Ihre sigenannte Unabhängigkeit. Deswegen melde ich mich ab

    • Stephan Köhnlein sagt:

      Hm, in dem Beitrag spricht doch eigentlich nur Kempe selbst?!? Viel Spaß beim Kotzen 😉 Und wovon wollten Sie sich denn abmelden?

    • H. W. sagt:

      Ich dachte, dass im Lilienblog die Kommentatoren ihre Ansichten mitteilen können.
      Bezüglich Tobias Kempe. Wer hat die Vorlagen bei 2 der 3 Tore beim Gladbachspiel gegeben?
      Ich habe nichts dagegen, wenn andere Spieler die Tore schießen.
      Ich bin jedenfalls Fan von Tobias Kempe.

    • Kallinski sagt:

      Wim. Ich dachte du hättest Internetverbot, wegen deines durchweg schlechten Benehmens. Das hat sich offensichtlich nicht verändert, weder in Foren, noch bei “X” und auch nicht bei Instagram … schäm’ dich!

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